Übersetzungs-Management

Die Erstellung von mehrsprachigen Publikationen stellt für international agierende Unternehmen oder Medienhäuser oftmals eine eigenständige Anforderung dar, die von Lösungen für das Product Information Management (PIM), Marketing-Mangement oder in Redaktionssystemen abgedeckt wird.

Vorteile

Ein besonders zeitkritischer Faktor sind bei nicht-systemgestützten Übersetzungsprozessen die Korrekturabläufe zwischen den Übersetzern und der Layout- oder Medienproduktion, die in der Regel per E-Mail ablaufen. Bei Einsatz von webbasierten Systemen hingegen werden Übersetzungen zentral entweder auf Datenbank- oder Dokumentebene durchgeführt und erlauben so jederzeit den direkten, zeitsparenden Zugriff auf Daten und Dokumente. Durch die zusätzliche Möglichkeit der direkten Layoutkontrolle mittels einer Vorschau durch die Übersetzer und der sofortigen Textanpassung können Übersetzungsprozesse noch zeit- und kostensparender gehandhabt werden.

Spezielle Funktionen:

  • Integrierte oder per Schnittstelle angebundene Übersetzungsspeichersysteme (engl. Translation Memory Systeme, TMS)
  • Integrierte oder per Schnittstelle angebundene Terminologie-Datenbanken
  • Kontrolle des Übersetzungsfortschritts für Dokumente
  • Regel- oder rechtegesteuerte Dynamik von Text- und Bildobjekten für variable Inhalte
  • Zwei-Fenster-Ansichten für Quell- und Zieltexte
  • Übertragung von Layout- oder Inhaltsänderungen in Sprachversionen (Vererbungsfunktion)
  • Editoren für die Offline-Übersetzung
  • Freigabe- und Rechtemanagement
  • Versionierung und Änderungsverfolgung

Beispielhafte Anbieter:

Relevante Einsatzbereiche für Übersetzungs-Management: