Bitkom: Das 5. ERP-Barometer zeigt positiven Ausblick

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Der Trend im Enterprise Resource Planning geht aufwärts, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) e.V. im 5. ERP-Barometer ermittelt hat. Es wird ein Plus sowohl bei den Investitionen in Software als auch eine erhöhte Nachfrage nach Personal prognostiziert.

Zentrale Rolle für ERP-Software

Immer mehr Geschäftsprozesse werden in Unternehmen digital abgewickelt. Dabei erhält Enterprise Resource Planning Software eine wesentliche Bedeutung in den Bereichen Einkauf, Produktion und Distribution.

Mehrheitlich positive Erwartungen

Wie der Digitalverband Bitkom mitteilt, ergab das 5. ERP-Barometer einen ERP-Branchenindex von insgesamt 73 Punkten. Im Detail bedeutet dies, dass 78 Prozent der ERP-Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit steigenden Umsätzen rechnen. 18 Prozent gehen von stabilen Einnahmen aus und nur 5 Prozent erwarten einen Umsatzrückgang.

Mehr Investitionen und Nachfrage nach neuen Mitarbeitern

Gefragt sind vor allem On-Premise-Lösungen, die es Unternehmen erlauben, die erworbene oder gemietete Software unter eigener Verantwortung im firmeninternen Rechenzentrum zu betreiben. 67 Prozent der ERP-Unternehmen berichten laut Bitkom von einer starken Nachfrage ihrer Kunden nach solchen Lösungen.

Doch auch die Nachfrage nach Private Cloud- oder Software as a Service-Lösungen steigt. Aktuell 38 Prozent der ERP-Anbieter verzeichnen eine starke Nachfrage in diesem Segment.

Das positive Geschäftsklima hat auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Zwei Drittel der ERP-Anbieter (65 Prozent) planen im laufenden Jahr, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, wobei 68 Prozent der Befragten auch auf Probleme durch den Fachkräftemangel hinwiesen.

Quelle: Bitkom e.V.

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