Digitalisierungsbericht Video: Nutzung der Streamingdienste steigt

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Cover Digitalisierungsbericht Video 2018 der Medienanstalten
© die medienanstalten — ALM GbR

Die Deutschen widmen gut zwei Drittel ihrer „Videozeit“ dem „klassischen“ Fernsehen. Zugleich werden Video-on-Demand (VoD)-Angebote immer beliebter. Dabei dominieren die Angebote der US-amerikanischen Unternehmen wie Netflix, Amazon oder YouTube.

Online haben die Fernsehsender aber zunehmend das Nachsehen gegenüber großen Streaming-Anbietern, wie die aktuellen Zahlen des Digitalisierungsberichts Video der Landesmedienanstalten zeigen.

Zahlen aus dem Digitalisierungsbericht

  • 42 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen Video-on-Demand-Angebote mindestens einmal im Monat.
  • Der Nutzeranteil von 16,5 Prozent der VoD-Angebote der privaten Fernsehsender ist vergleichsweise niedrig.
  • 62 % Prozent der 14-29-Jährigen geben an, vorzugsweise nicht-lineare Angebote zu nutzen; dabei dominiert die Video-on-Demand-Nutzung deutlich.
  • Der Nutzungsanteil des „klassischen“ linearen Fernsehens hat sich innerhalb der letzten beiden Jahre von fast der Hälfte (47 %) auf etwas mehr als ein Viertel (29 %) des Zeitbudgets verringert

Volldigitalisierung nahezu erreicht

Der Digitalisierungsbericht zeigt auch, dass die Volldigitalisierung des TV-Empfangs so gut wie abgeschlossen ist. 37,5 Mio. Haushalte in Deutschland empfangen digitale Fernsehsignale, das entspricht 97 % der TV-Haushalte. Die Digitalisierungsquote im Kabel lag zum Erhebungszeitpunkt im Juni 2018 bei 93 %.

Der Digitalisierungsbericht Video kann kostenfrei heruntergeladen werden:

https://www.die-medienanstalten.de/publikationen/digitalisierungsbericht-video/news/digitalisierungsbericht-video-2018/

Quelle: die medienanstalten — ALM GbR

#https://www.die-medienanstalten.de/service/pressemitteilungen/
meldung/news/digitalisierungsbericht-video-fernsehen-muss-staerker-online-stattfinden/#

Fachbegriffe:
Bewegtbild, Streaming

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