Facebook Advertising und Datenschutz

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Der Einsatz von Facebook-Werbe-Tools hilft Unternehmen dabei, potentielle Kunden interessenbasiert anzusprechen. Möglich ist vieles; unbedenklich aus Datenschutzsicht nicht alles.

Facebook Advertising im Überblick

Beim Schalten einer Facebook-Werbeanzeige können die Zielgruppen, denen die Werbung gezeigt wird, nach Standort, Alter, Interessen und anderen Kriterien ausgewählt werden. Das Unternehmen entscheidet selbst, welche Art von Menschen es erreichen möchte. Dadurch soll eine höhere Relevanz für den potenziellen Kunden erzielt werden.

Für diesen Zweck gibt es bei Facebook mehrere Möglichkeiten:

  • Eine Custom Audience ist eine Zielgruppenoption für Werbeanzeigen, mit der Werbetreibende ihre bestehenden Zielgruppen bzw. Kunden unter Personen, die Facebook verwenden, finden können.
  • Mit Lookalike Audiences können auf Facebook Personen gefunden werden, die Merkmale – etwa Standort, Alter, Geschlecht und Interessen – mit den bestehenden Kunden gemeinsam haben.
  • Facebook Pixel: Wenn jemand auf der Unternehmenswebsite zum Beispiel etwas kauft oder etwas in den Warenkorb legt, aber den Bestellvorgang nicht abschließt, wird das Facebook-Pixel ausgelöst. Über Facebook-Pixels lassen sich ausführliche Statistiken darüber erstellen, wie Personen die Webseite verwenden.
  • Audience Network: Mit diesem Tool wird es einem Unternehmen ermöglicht, seine Werbekampagnen auch außerhalb von Facebook zu schalten und dabei Zielgruppen auf Webseiten und Apps geräteübergreifend zu erreichen.

Aktuelle Empfehlungen

Die ISiCO Datenschutz GmbH verweist jetzt auf eine Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Datenschutz, die möglicherweise auch in anderen Bundesländern Schule machen wird. Details hierzu und praktische Vorschläge für eine mögliche Umsetzung sind auf der Website des Datenschutzunternehmens zu finden:

https://www.isico-datenschutz.de/blog/2017/11/21/facebook-advertising-datenschutz/

Quelle: ISiCO Datenschutz GmbH

Fachbegriffe:
Social Media

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