Studie: Digital Out of Home erreicht regelmäßig drei von vier Konsumenten

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Studie "Public & Private Screens 2019/2020" des DMI
DOOH erreicht junge Zielgruppen und Entscheider überproportional gut. Bild: DMI

Die aktuelle Studie „Public & Private Screens 2019/2020“ des Digital Media Institute gibt Auskunft über die wachsende Wirkung von digitaler Außenwerbung in der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren. Grundlage für die Studie bildeten 16.838 Interviews plus 10.000 Face-to-Face-Befragungen direkt vor Ort.

Umfassende Datenbasis

Für die Untersuchung wurden 28 unterschiedliche Touchpoints mit 126.000 DOOH-(Digital Out of Home-)Werbeträgern an 37.000 Standorten in die Untersuchung einbezogen. Es wurden Screens etwa in Getränkemärkten, Drogerien, Telefonshops und Sportgeschäften, Monitore in Hotels, auf Messen und in Bürogebäuden sowie an Tankstellen, in Parkhäusern und Schwimmbädern ausgewertet.

Fakten aus der Studie:

  • 73 Prozent der Konsumenten kommen mindestens einmal pro Woche mit einem DOOH-Werbeträger in Kontakt (2016/2017: 59 Prozent).
  • Die Zahl der der Durchschnittskontakte pro Woche liegt bei 17 (2016/2017: 11,5 Kontakte)

Mit ausschlaggebend für die Anstiege sei auch, dass das DMI bei der diesjährigen Auflage der Studie deutlich mehr Screens erfasste.

Differenzierung der Reichweiten

Die reichweitenstärksten Netze bei den 14- bis 29jährigen sind Universitäten mit einem Index von 427, Messen (Index 300) und die Fastfood-/Szene-Gastronomie (Index 209). Bei Entscheidern wiederum – Personen mit Leitungsfunktion bzw. Entscheidungsbeteiligung bei Investitionen – liegen Taxis (Index 300), Flughäfen (Index 248), Fitnessstudios (Index 236) und Autobahn (Index 206) vorn.

DOOH und Mobile

In Hinblick auf die mehrkanalige Ansprache über digitale Außenwerbung und Smartphone fragte das DMI in seiner Studie auch die Handy-Nutzung bzw. -Einstellungen ab. Demnach haben 95 Prozent der mobilen Internetnutzer WiFi aktiviert, mehr als die Hälfte (56 Prozent) setzt auf GPS-Ortungsdienste, genau jeder zweite nutzt Bluetooth-Schnittstellen. Damit ist bei der Mehrheit der Konsumenten ein anonymisiertes Tracking im Umfeld der DOOH-Flächen möglich.

Quelle: DMI Digital Media Institute GmbH / cocodibu GmbH

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