Techno-News Spezial drupa 2012 – FreeFlow Web Services

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Xerox auf der drupa 2012
Xerox auf der drupa 2012. Im Bild Mitte: Johannes Ferger, Business Manager Production Solutions und Teamleader Presales. (Foto: Melaschuk-Medien)

Auf der drupa legte Xerox großen Wert auf die Themen Automatisierung und Integration. Das Portal für die Kundenintegration mit der Bezeichnung FreeFlow Web Services ist nach wie vor Pageflex iWay; hieran änderte auch die Übernahme von iWay durch Pageflex in 2010 nichts. Vielmehr brachte die Weiterentwicklung durch Pageflex einige positive Neuerungen, sodass der Fortbestand der Lösung gesichert scheint.

Kundenportale für mehr Aufträge

FreeFlow Web Services auf der Basis von iWay wird von Druckdienstleistern für geschlossene Geschäftskundenportale eingesetzt und ermöglicht die Individualisierung von Druckvorlagen, den Upload fertiger Druckdateien inklusive nativer Dokumentformate, wie zum Beispiel Worddateien. Diese offenen Dokumente werden in der weiteren Produktion in PDF-Dateien konvertiert. In login-geschützten Bereichen können Kunden Auftragsübersichten einsehen oder Nachauflagen bestellen.

Web-to-Print und automatisierte Produktion

FreeFlow Web Services lässt sich gut kombinieren mit FreeFlow Process Manager, der Aufträge auf Basis definierter Ablaufschritte automatisch durch die Produktion schleust. In Verbindung mit dem Web-to-Print-System können bidirektional Statusmeldungen und Nachrichten ausgetauscht werden. Jedem Auftragstyp kann ein bestimmter Ablauf zugeordnet werden, der im FreeFlow Process Manager definiert wurde.

Xerox FreeFlow Web Services
Web-to-Print-Aufträge und automatisierte Produktion werden verknüpft: Im Screenshot sind die Ablaufschritte schematisch dargestellt, die der FreeFlow Process Manager durchläuft.

Ausgangspunkt für die Einbindung von Web-to-Print-Systemen ist für den Process Manager in den meisten Fällen eine CSV-Datei, die strukturierte Informationen über den Auftrag, Kundendaten und einen Link zur PDF-Druckdatei enthält. Ab der Version 7 von FreeFlow Web Services ist es auch möglich, die Auftragsinformationen per JDF oder Hotfolder zu übertragen.

Zu den Workflow-Schritten im Process Manager gehören unter anderen das Ausschießen, Preflight, PDF-Konvertierung, Normalisieren von PDF-Dateien, Einfügen von Barcodes und Wasserzeichen, Seiten hinzufügen oder löschen, das Splitten und Zusammenführen von Produktteilen. Xerox integriert Produktionssysteme per JDF, so können zum Beispiel Einstellungen an Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen automatisch aktiviert werden.

Um Druckbetrieben den Nutzen der Automatisierung näherzubringen, wurde von Xerox ein „Kartenspiel zur Prepress-Automatisierung“ entwickelt, das die flexiblen Abläufe und Zeiteinsparungen verdeutlicht. Bestellt werden kann das Kartenspiel, solange der Vorrat, reicht unter dieser Adresse: Johannes.Ferger@xerox.com.

Quelle: Xerox

Fachbegriffe:
WorkflowWeb-to-PrintSchnittstelleJDF

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