A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Z

PIM

= Product Information Management, dt. Produktinformations-Management. Der Begriff PIM wird im Kontext der Medienproduktion gleichbedeutend mit einem Datenbanksystem zur Verwaltung von Produktdaten verwendet.

In der PIM-Datenbank werden Produkteigenschaften strukturiert und in separaten Einheiten gespeichert, zum Beispiel für Preise, Artikel-Nummern, Abmessungen oder Bilder. Wichtige Eigenschaften sind Suchfunktionen, Variantenbildung und Merkmalsvererbung, Import- und Export von Standard-Datenformaten (z.B. XML), Zugriffs- und Rechtesteuerung und individuelle Workflows.

Basis für automatisierte Dokumenterstellung

PIM-Systeme sind die Grundlage für das Database Publishing, das heißt die voll- oder teilautomatisierte Publikationserstellung für gedruckte oder digitale Werbemittel. Innerhalb von Web-to-Print-, Web-to-Publish-Systemen oder Multichannel-Publishing-Lösungen können PIM-Systeme als medienneutrale Datenquelle verwendet werden, auch in Verbindung mit den Objekten in einer Mediendatenbank (MAM), die den jeweiligen Produktdatensätzen zugeordnet sind. Für die Ausleitung in verschiedene Medienkanäle gibt es entweder integrierte Funktionen oder es werden strukturierte Daten für die Ausleitung bereitgestellt.

Zentrale Datenquelle

Vorteile von PIM-Systemen sind die einmalige Aktualisierung von Informationen in einer zentralen Datenquelle und die mehrfache Verwendung in verschiedenen Medienkanälen und Anwendungen (siehe auch Cross-Media-Publishing).