Redaktionssysteme – Technische Dokumentation

Dokumentbasiertes Systemkonzept (© Melaschuk-Medien)
© Melaschuk-Medien

Das wesentliche Merkmal eines Redaktionssystems ist die kooperative Bearbeitung von Dokumenten für den Print- und Digitalbereich durch mehrere Benutzer auf der Grundlage definierter Abläufe und Benutzerrechte. Zu den klassischen Erzeugnissen gehören Zeitschriften, Zeitungen, Bücher, Magazine und Kataloge sowie Handbücher und Technische Dokumentationen. Auch die Erstellung von Sprachversionen für den internationalen Einsatz kann ein wichtiger Bestandteil eines Redaktionssystems sein.

Redaktionssysteme sind Vorreiter, was die crossmediale Ausgabe von Publikationen anbelangt, da diese Anforderung an Verlagsprodukte und technische Dokumentationen schon früh gestellt wurde. Auf Grundlage einer zentralen, medienneutralen Datenbasis (z.B. XML-basiert) können Ausgabekanäle für Print, Websites, E-Books, Apps oder Social-Media angesteuert werden.

Mögliche Merkmale von Redaktionssystemen:

  • Layoutänderungen parallel zur Inhaltserstellung
  • Objektorientierter Dokumentaufbau
  • Differenzierte Rechtesteuerung
  • Unterstützung von Office-Programmen
  • Publikation in verschiedene Medienkanäle
  • Offline-Editoren für Redakteure

Redaktionssysteme werden hin und wieder auch mit dem Begriff Content-Management-System (CMS) bezeichnet. Hierbei sollte die Abgrenzung zu den Web-CMS beachtet werden, deren vorrangiges Ziel in der Webseitenerstellung besteht (siehe Softwareklasse Web-CMS).

Beispielhafte Anbieter:

Relevante Einsatzbereiche für Redaktionssysteme: